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Pressemitteilung: Heutige Razzien gegen Menschenhändler waren nur eine Momentaufnahme

Boppard, 18.04.2018

In zwölf Bundesländern waren heute Morgen 1500 Polizisten in Zusammenarbeit mit der GSG9 bei Razzien gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution im Einsatz.
"Eine Razzia in dieser Größenordnung ist sehr bemerkenswert, auch weil sie hilft, mit dem Mythos aufzuräumen, Frauen seien freiwillig in der Prostitution.", bewertet Sr. Dr. Lea Ackermann, 1. Vorsitzende  der Menschenrechtsorganisation SOLWODI, die Vorgehensweise der Polizei. Jedoch sei dies nur eine Momentaufnahme. "Es ist  auch nötig, dass die Opfer anschließend in den Gerichtsverfahren bereit sind, als  Zeugen auszusagen, damit Täter und Hintermänner verurteilt werden können. In der Vergangenheit haben viele der von SOLWODI betreuten Frauen aus der Prostitution erleben müssen, dass trotz ihrer Aussagebereitschaft die Täter nur eine milde Strafe erhielten." 
Ackermann: "Deutschland ist aufgrund seiner liberalen Gesetzgebung das Bordell Europas. Wir dürfen nicht nur mit Razzien reagieren, wir müssen vor allem auch präventiv agieren. Andere europäische Länder haben ein Sexkaufverbot eingeführt und über eine zurückgegangene Nachfrage ein Nachdenken eingeleitet. Menschenhandel und Prostitution sind dauerhaft nur einzudämmen, wenn Europa mit einer Stimme spricht und Deutschland seine Gesetzgebung mit einer Einführung eines Sexkaufverbotes anpasst."

Für Rückfragen, Interviewanfragen und weiter Informationen kontaktieren Sie bitte:
SOLWODI Deutschland e.V.
Ruth Müller
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Propsteistr. 2
56154 Boppard-Hirzenach

Tel: 06741-2232 (Zentrale)
E-Mail: mueller[at]solwodi.de
www.solwodi.de 
www.facebook.com/solwodi.de 
twitter.com/solwodi

 
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SOLWODI Deutschland e.V. "SOLidarity with WOmen in DIstress – Solidarität mit Frauen in Not" ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft und ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. Gegründet wurde SOLWODI 1985 in Kenia und 1987 in Deutschland. In Deutschland ist SOLWODI mit inzwischen 17 Beratungsstellen, einer Kontaktstelle und sieben Schutzwohnungen für ausländische Frauen und Mädchen, die hier in Not geraten sind, vertreten.



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